Gesa Luise Dröge,
geboren am 8. September 1966 in Hamburg, verheiratet, zwei Kinder im Alter von 12 und 16 Jahren. Die Familie lebt in Lüneburg.
Hamburg, 1970: Als Gesa Dröge dreieinhalb Jahre alt ist, begeht ihre Mutter Selbstmord. Im Kindergarten und in ihrem weiteren Umfeld bekommt Gesa auf ihre Fragen, wie: "Warum?", "Wo ist meine Mutter?", Warum habe ich trotzdem zu ihr Kontakt, auch wenn ich sie nicht mehr sehe?" keine oder oberflächliche, unbefriedigende Antworten. In ihrer visuellen und verbalen Vorstellungskraft gelingt es dem Kind, zu der Mutter eine Verbindung herzustellen.
Später, als Gesa eine Hamburger Grundschule besucht, versucht sie anderen Kindern zu vermitteln, dass Verstorbene nicht "einfach verschwinden", sondern weiterhin bei ihnen sind, dass man nur eine Art innere Tür zu öffnen braucht, um ihnen zu begegnen. Von niemandem ernst genommen, beschließt Gesa Dröge, als Erwachsene allen zu sagen dass es den "Tod" nicht gibt und niemand stirbt.
Der Kontakt zu den Großeltern, den Eltern ihrer Mutter, wird in den folgenden Jahren enger: Umsorgt von der liebevollen, naturverbundenen Großmutter neben dem kritischen, despotisch veranlagten Großvater, einem pensionierten Oberstudiendirektor mit „Lust an der Pflicht“. Im heutigen Rückblick passt diese Mischung – bezogen auf Gesa Dröges EntWicklung – in ihre Biographie.
Von der Familie tabuisiert, kommt nach sieben Jahren Schweigen (1977) ein Teil der Wahrheit ans Licht. Gesa Dröge beginnt im näheren Familienkreis zu recherchieren.
Sie sucht biographische Stationen ihrer Mutter auf, macht Menschen ausfindig, die ihre Mutter gekannt haben. Mit dreizehn Jahren zieht es Gesa Dröge nach Stafstedt, einem kleinen Dorf bei Rendsburg, dem Geburtsort ihrer Mutter. Von diesem Zeitpunkt an wird die Verbindung zu ihrer Mutter nicht mehr unterbrochen werden.
Hadern mit einem "Gott", der ihr die Mutter so früh genommen hat?
Konflikte mit dem anerzogenen christlichen Glauben treten auf, die Konfirmation lehnt Gesa ab, glücklicherweise mit dem Einverständnis des Vaters. Ebenso wählt sie in der Schule das Fach 'Werte und Normen'. Zu dem gelehrten Inhalt der Unterrichtsfächer wie 'Geschichte' und später 'Politik' findet sie keinen Zugang. Sie empfindet den Unterrichtsstoff als eingetrichtert. 2011: Austritt aus der Kirche.
Als Gesa Dröge einundzwanzig ist (1987), kommt ihr Vater im Ausland ums Leben, vier Wochen vorher starb dessen Vater, drei Jahre später stirbt die Großmutter, bald darauf folgt der Großvater. Erst viel später (2007) erfährt Gesa Dröge von der "Harmonischen Konvergenz" (1987) und hier und erfasst ganzheitliche Zusammenhänge.
Gesa Dröge begleitet zehn Jahre lang (1984-1994) eine krebskranke befreundete Lehrerin aus ihrer Schulzeit.
Die Thematik des Sterbens zieht sich seit frühester Kindheit wie ein roter Faden durch das Leben von Gesa Dröge, sodass sie sich immer wieder mit dahingehenden Fragen beschäftigt. Sie hat sich inzwischen von 'Glaube' befreit, sich von Eingetrichtertem gelöst. Eine spirituell geprägte Entwicklung zeichnet sich ab, in der sich das Bewusstsein frei entfalten wird.
Die subjektive Wahrnehmung ändert sich; Krankheiten, Unfälle und deren Bedeutung sind keine Zufälle mehr, es scheint, als würden sich die "Radiofrequenzen" neu einstellen, die Kanäle dafür geöffnet, Antennen dafür ausgefahren und somit ein ganzheitliches Bewusstsein erwachen.
1989 stößt Gesa Dröge auf das Buch "Instrumentelle Transkommunikation" von Prof. Dr. Ernst Senkowski, misst dem aber zu diesem Zeitpunkt wenig Bedeutung bei, sieht dies allerdings als eine Art Hinweis dahingehend, als dass auf dem Gebiet der Kommunikation mit Verstorbenen sogar wissenschaftlich gearbeitet wird.
Im Februar 2005 sitzt sie das erste Mal bei einem langjährigen sterbenden Freund am Bett, am selben Tag schläft er ein.
Im April 2005 besucht Gesa Dröge einen Kurs zur Vorbereitung auf die Begleitung Sterbender bei Helga Bremer, die alle Interessierten mit Hingabe und Authentizität an dieses sensible Thema heranführt. Für Gesa Dröge ist sofort klar: das ist der Beginn ihrer ehrenamtlichen Hospizarbeit im Freundeskreis Hospiz Lüneburg e. V..
Schon bald bemerkt Gesa Dröge, dass ganzheitlich-spirituelle Ansätze in der Hospizbewegung noch nicht integriert sind. Verwunderlich, hat doch die bekannte Sterbeforscherin Elisabeth Kübler-Ross einiges bewegt.
Im Jahr 2005 entstehen ersten Gedichte, 2010 sind es über zweihundert. Gut die Hälfte ist in ihrem Buch untergebracht, was im September 2010 erschienen ist.
Berührt von den Gedichten, ermutigt er sie, ihre Gedichte zu veröffentlichen.
Hans-Werner Ulrichs Wunsch, seine Bilder nach seinem Tod in der St. Michaeliskirche in Lüneburg ausstellen zu lassen, kommt Gesa Dröge nach.
2010 trifft Gesa Dröge im Internet auf einen Hinweis zu dem 2009 erschienenen Film: (R)EVOLUTION 2012 - Trailer von Dieter Broers. Der Inhalt des Film scheint für sie eine wissenschaftliche Bestätigung zu sein für so manches Ereignis in ihrer bisherigen Biographie.
Eine Woche bevor das Buch "Der Wahrheit auf der Spur - Gedichte zwischen Leben und Tod" in Druck geht (August 2010), nimmt Gesa Dröge Kontakt zu Ernst Senkowskiauf. Der 1922 geborene Experimentalphysiker schreibt – nach nächtlicher Manuskript-PDF-Durchsicht – ein brillantes Nachwort. Im Februar 2012 besucht Gesa Dröge den Physiker in Mainz. Dass es Zufälle nicht gibt - davon sind beide überzeugt.
Weiterhin hat ein Zitat des Quantenphysikers Dr. Michael Königauf der Buchrückseite Platz gefunden.
Gesa Luise Dröge
Der Wahrheit auf der Spur
GEDICHTE ZWISCHEN LEBEN UND TOD
Gryphon Verlag, September 2010
Mit einem Nachwort von
Prof. Dr. Ernst Senkowski, Experimentalphysiker
und einem Zitat des Quantenphysikers
Dr. Michael König,
beide bekannt aus Film und Buch:
'(R)EVOLUTION 2012'
Vorwort:
Helga Bremer,
ausgezeichnet mit dem erstmals 2007
ausgeschriebenen Hospizpreis Niedersachsen
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... in Vorbereitung
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